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Schachtalk am Sonntag Extra: Wie viel Mentaltraining braucht Schach?

Im Schachtalk bei ChessBase diskutiert Janik Notheis, warum mentales Training im Schach oft unterschätzt wird und wie ChessMind Spielern hilft, ihre mentale Stärke systematisch aufzubauen.

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Im „Schachtalk am Sonntag Extra“ auf ChessBase ist Janik Notheis – Mitgründer von ChessMind – zu Gast. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie viel Mentaltraining ein moderner Schachspieler wirklich braucht und warum dieser Bereich im Vergleich zu Eröffnung, Mittelspiel und Endspiel bisher systematisch unterschätzt wurde.

Über ChessBase

ChessBase ist seit Jahrzehnten eines der einflussreichsten Schachmedien im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen entwickelt Datenbank- und Analyse-Software, betreibt ein redaktionelles Nachrichtenportal und produziert regelmäßig Live-Sendungen mit Spielern, Trainern und Funktionären aus der Weltspitze. Eine Einladung in den „Schachtalk am Sonntag“ markiert die Wahrnehmung eines Themas innerhalb der professionellen Schachszene.

Über Janik Notheis und ChessMind

Janik Notheis ist Mitgründer von ChessMind und arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle von Sportpsychologie und Schach. ChessMind übersetzt aktuelle Forschung – insbesondere Dual-Process-Theorie, das Yerkes-Dodson-Gesetz und die Attentional Control Theory – in ein strukturiertes Trainingssystem. Ziel ist es, mentale Spielstärke nicht als diffuses Talent, sondern als trainierbare Kompetenz greifbar zu machen.

Kernaussagen aus dem Gespräch

Im Gespräch wird deutlich: Viele Punktverluste auf Vereins- und Turnierebene entstehen nicht aus Wissenslücken, sondern aus mentalen Mustern – Zeitnot-Reflexen, vorschnellen Zügen in Vorteilsstellungen, Konzentrationsabfall in der zweiten Partiehälfte und emotionalem „Tilt“ nach Fehlern. Janik Notheis erklärt, wie sich diese Muster systematisch erkennen und über kurze, alltagstaugliche Routinen verändern lassen, ohne den eigentlichen Schachalltag zu sprengen.

Bedeutung für Hobby- und Turnierspieler

Das Interview richtet sich ausdrücklich nicht nur an Profis. Gerade ambitionierte Hobbyspieler, Vereinsspieler in Mannschaftskämpfen und Online-Spieler profitieren von einem strukturierten Zugang zu Schachpsychologie, weil sie selten persönliche Sportpsychologen oder Coaches haben. Der Beitrag zeigt, wie ChessMind diese Lücke schließt und mentales Training erstmals breit zugänglich macht.